Kommt ein HR-Manager zum Vorstellungsgespräch …

Ein HR-Manager ist auf Jobsuche. Weil er in Vorstellungsgesprächen immer wieder erlebt hat, wie Kandidaten nicht ganz ehrlich sind, hat er sich vorgenommen, immer die Wahrheit zu sagen. Dieses Vorhaben hat allerdings Tücken. Eine kleine Geschichte zum Jahresanfang.

Human Cloud: Arbeiten wie eine Dropbox

«Human Clouder» gestalten ihren Mix aus Berufs- und Privatleben selbst. Es geht nicht mehr um herkömmliche Jobs, sondern um konkrete Aufträge. Herkunft, Wohnort und Lebenslauf verlieren ihre Bedeutung. Auch Firmen bietet die Human Cloud Vorteile: Sie sollen dank ihr rund um die Uhr und weltweit flexibel die Kompetenzen finden, die sie brauchen.

Der vorerst letzte HR Today Minutes Podcast von DoDifferent ist online! Aber nicht nur wir, sondern auch unsere Protagonisten schlagen neue Wege ein. Anna verlässt ihre Firma und schliesst sich einem Schwarm an.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei HR Today für dieses tolle Projekt. Wir von Dodifferent haben mit viel Freunde an den Podcasts gearbeitet und bei den Recherchen auch selbst so einiges über die Zukunft des HR lernen können.

Klaus Gottschalk verabschiedet sich von unserem Blog. Wir bedauern seinen Entscheid. Wir danken Klaus Gottschalk und seinem Podcaster-Team herzlich für die interessanten und lebhaften Einblicke in verschiedene HR-Trends.

Altes Arbeitsgesetz für moderne Wissensarbeiter?

Ist im Zeitalter der Digitalisierung das Arbeitsgesetz noch angepasst an die Bedürfnisse von Wissensarbeitern? Ich finde nicht.

Ein Beispiel: Molly ist Webdesignerin, 22-jährig, eine Nachteule, kann ihre Arbeitszeiten frei einteilen, macht gerne am Nachmittag mit Kolleginnen ab und geht manchmal schon am Freitag Mittag ins Wochenende. Sie findet das aktuelle Arbeitsgesetz, und insbesondere die Regelungen zur Arbeitszeit, unnötig einschränkend.

Wieso nicht manchmal nach 23 Uhr oder am Sonntag arbeiten, solange man es frei entscheiden kann? Im aktuellen Podcast mache ich mir Gedanken darüber, wie man das Arbeitsgesetz für Wissensarbeiter modernisieren könnte.

So geht Alumni Management

Man trifft sich immer zweimal im Leben. Dieses Sprichwort bewahrheitet sich im Fall der Mobilius Versicherung und einer ehemaligen Mitarbeitenden – zur grossen Freude unserer Protagonistin Olivia. Ihr Arbeitgeber setzt Alumni Management erfolgreich um.

Alumni Management kann viele Gesichter haben. Olivia erklärt ihren Freunden Leo und Anna, wie die Mobilius Versicherung das Thema anpackt und verwirklicht.

Eine Rolle spielen dabei diverse Tools, aber auch scheinbar simple und trotzdem sehr wirkungsvolle Aktionen.

Unbesetzte Stellen sind gefährlich

Unbesetzte Stellen sind doch gut, oder? Denn damit lassen sich ein paar Monatslöhne sparen.

Ich bin aber überzeugt, dass die langfristigen Nachteile von unbesetzten Stellen viel grösser sind als die kurzfristigen Einsparungen. Und im schlimmsten Fall können sie sogar die Existenz einer Unternehmung bedrohen.

Online-Lernen: Reine Sparmassnahme?

Das Internet ist die grösste Bibliothek, welche die Menschheit je gesehen hat. Nie waren so viele Informationen auf einmal zugänglich. Diese Ressource gilt es zu nutzen. Stichwort: Online Education und E-Learning.

Statt langwierige und aufwändige Schulungen und Seminare zu organisieren, können Unternehmen Wissen, das flexibel online zugänglich ist, an ihre Leute weitergeben. So weit die wohlklingende Theorie.

Recruiting Convention 2017: Gesammelte Eindrücke

Auch dieses Jahr fand ich die Recruiting Convention extrem spannend. Da ging es um selbstfahrende Lastwagen, Botschaften auf Pizzakartons, Sourcing mit Tinder, Lifestyle in der Rekrutierung, den Kodak-Moment und warum wir ihn unbedingt vermeiden müssen.

Setzen Sie auf Sinn

Die Frage, ob die eigene Arbeit Sinn hat, entscheidet. Erfolgreiche Firmen zeichnen sich immer mehr dadurch aus, dass sie auf die hohe Verbundenheit ihrer Leute setzen. Sie vermitteln Sinn. Darin kommen Begriffe wie Wachstum, Kostendisziplin und Profit nicht vor. Mitarbeitende, die ein Unternehmen mitgestalten und Freiraum haben, sind viel motivierter¹.

Anglizismen: Alles halb so wild?

Wir nutzen immer mehr Anglizismen – beruflich und privat. Im Juni hat Michel Ganouchi in seinem Blog-Beitrag mit Anglizismen um sich geschmissen, um den «digitalen HR-Gap» aufzuzeigen: «Falls Ihnen das alles Chinesisch (oder auch Spanisch) vorkommt: Sie sind gut beraten, Ihre Wissenslücken zu schliessen.»

Einige Wochen später hat sich Sabine Biland-Weckherlin über den inflationären Gebrauch von Anglizismen ausgelassen: «In Grossunternehmen ist die offizielle Sprache meist Denglisch. Definition: Deutsch mit zu vielen und grösstenteils überflüssigen oder vermeidbaren englischen Ausdrücken durchsetzt.»

Das hat mich inspiriert. Ich selbst sehe das Thema nicht so eng. Aber weil es mich fasziniert, überlege ich mir im heutigen Podcast, wann Anglizismen schlecht, halb so wild oder sogar empfehlenswert sind.

Künstliche Intelligenz: Interview mit einem Roboter

Die Automatisierung haben wir zu einem grossen Teil bereits hinter uns. Als nächsten Entwicklungsschritt erwarten wir die Robotisierung. Maschinen werden intelligent und haben die Fähigkeit, zu lernen. Bereits heute sind in gewissen Bereichen intelligente Maschinen im Einsatz.

Im heutigen Podcast erzählt Protagonistin Anna von ihrem Interview mit einem Roboter, der mit ihr eine vollautomatische Persönlichkeitsanalyse machte. Das ist nicht einmal erfunden, diese Analysetools existieren bereits und sind erschreckend genau. Ich habe es selber ausprobiert. Das ist ein Trend, der gerade erst beginnt. Weitere Ideen, HR-Tools zu ergänzen (oder zu ersetzen) werden folgen. Wer die kleinen und grossen Helfer schon früh in sein Unternehmen miteinbezieht, kann von deren Effektivität und Intelligenz nur profitieren.

Wie vielseitig einsetzbar Stimmanalysen sind und was die Gefahren und Probleme sein könnten, erfahren Sie im heutigen Podcast.