Braucht es Frauenquoten? Vielleicht. Sind sie die Lösung? Sicher nicht.

Inside HRWir schreiben das Jahr 2021 und in vielen Unternehmen gibt es immer noch keine gelebte Gleichstellung. Quoten können Bewegung in die Sache bringen. Wenn sie aber zur Alibi-Übung verkommen, birgt das grosse Gefahr. Was es am meisten braucht auf dem Weg zur Gleichstellung, ist eine grundsätzliche Veränderung in den Köpfen der Menschen. Und diese lässt sich nicht mit politischen Vorgaben erzwingen.

Covid-19 – und plötzlich ist es möglich!

Inside HRWährend ich diese Zeilen verfasse, lassen sich die Auswirkungen der Corona-Krise für Wirtschaft und Gesellschaft noch nicht abschätzen. Fest steht: Was gestern noch realitätsfremde Science-Fiction-Inszenierung zu sein schien, ist heute Alltag. Doch wie es bekanntlich in jedem Dunkel ein Licht gibt, lässt sich trotz aller dramatischen Umwälzungen auch im Arbeitsleben zumindest eine kleine, aber positive Tendenz feststellen – finde ich.

Recruiting-Wunder Social Media? Wohl kaum!

Inside HRIn Zeiten des vielbeklagten Fachkräftemangels sind Firmen gezwungen, im Recruiting neue Wege zu gehen. Digitale Massnahmen versprechen, mit wenig Geld in kurzer Zeit den gesuchten Traumkandidaten zu finden. Benötigt wird lediglich eine digital versierte Person namens Inhouse-Recruiter und ein LinkedIn- oder Xing-Profil. Die lästigen Honorare für externe Dienstleister fallen damit auch weg. So einfach? Schön wär’s.

Vielfalt beginnt im Kopf, nicht mit einer Kampagne

Inside HRDiversity liegt im Trend. Immer wieder lancieren Grossunternehmen wohlklingende Kampagnen, die ihre Vielfalt proklamieren. Was ich von dieser angeblichen Vielfalt in meiner Beratertätigkeit in den letzten 10 Jahren gemerkt habe? Gar nichts. Und das zeigt: In den Köpfen der Entscheidungsträger muss sich etwas verändern – sonst nützt auch die beste Kampagne nichts.

Susi in der Zeichenstunde – und was das mit Personalgewinnung zu tun hat

Inside HRVersetzen Sie sich, lieber Leser, bitte in ein durchschnittliches Klassenzimmer einer Schweizer Primarschule. Sie erleben, wie die Lehrerin ihre Schüler damit beauftragt, ein abgebildetes Einfamilienhaus farbgetreu wiederzugeben. Das Ziel ist die realitätsnahe Annäherung an das vorgegebene Objekt: je grösser die Übereinstimmung, desto besser die Note. Für jegliche Abweichung erfolgt ein Notenabzug.