Sunnie Groeneveld

Sunnie J. Groeneveld ist Gründerin und Managing Partner von Inspire 925, einer Beratungsfirma, die auf Mitarbeiter-Engagement, Zusammenarbeit und Innovation spezialisiert ist. Die Bloggerin (u. a. für Huffington Post) ist ebenfalls Mitglied beim Future Work Forum, Autorin des Buches «Inspired at Work» und hat Wirtschaft an der Yale Universität studiert.


Unternehmenskultur: Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht

Vor zwei Jahren erschien mein Buch «Inspired at Work – 66 Ideen für mehr Engagement und Innovation im Unternehmen» beim Versus Verlag. Zusammen mit Co-Autor Christoph Küffer hatte ich nebst den 66 Ideen auch 15 Praxisberichte von Firmen erstellt – darunter Evernote, SwissRe, SBB, DeinDeal – die eine der vorgestellten Ideen erfolgreich implementiert hatten. 

Was steckt hinter einer Milliarden-Dollar Unternehmenskultur?

Ibrahim Bashir ist Director PM & Engineering bei Twitter in San Francisco, davor arbeitete er als Senior Manager bei Amazon. Vor zwei Jahren hielt er in Zürich ein Keynote Referat am WorldWebForum und sprach darüber, wie man als Firma immer wieder von Neuem disruptive Produktinnovationen schafft. Die Grundlage dafür bilde, so Ibrahim, eine sogenannte «Billion Dollar Culture».

Digitale Helfer für Mitarbeiter-Engagement

Technologie verändert die Welt. Und ganz besonders die Arbeitswelt. HR Today Digitalisierungs-Experte Joël Luc Cachelin schrieb kürzlich in einem Blogbeitrag dazu: «Offensichtlich ist die Notwendigkeit, Markt- und Ressourcenseite aufeinander abzustimmen und die Digitalisierung nicht nur als technische sondern auch als kulturelle Veränderung zu betrachten.»

Innovation in Grossfirmen: Auch eine HR-Aufgabe (Teil 2)

Innovativ sein will jede Firma, wirklich gelingen tut es aber nur wenigen. Besonders die grossen tun sich teils schwer damit. Wieso eigentlich?

Das Phänomen begrifflich auf den Punkt gebracht hat Clayton Crhistensen, Professor an der Harvard Business School, mit dem Ausdruck «Innovator’s Dilemma». Seine Erklärung dazu: Etablierte, erfolgreiche Firmen konzentrieren sich grundsätzlich zu stark auf die gegenwärtigen Kundenbedürfnisse, statt weiterhin disruptive zukunftsorientierte Innovation zu betreiben, wie sie es anfänglich als Start-up getan haben.