Warum gewisse Ferien doch nicht verjähren und warum die Formulierung «Ferien müssen bis Ende März des Folgejahres bezogen werden» nicht durchsetzbar ist, sowie weitere Punkte zum Ferienbezug.
Erst sammelt jemand jahrelang Ferienguthaben, dann kommt die Kündigung, dann die Forderung, die ausstehenden Ferien beziehen zu können – was jetzt? Die grosse Rechnerei beginnt.
Neugier gehört zur Natur des Menschen – unabhängig von der Position und Funktion. Und so gibt es immer wieder die gleichen Diskussionen: Wer hat Zugriff auf welche Daten. Im HR-Umfeld ist diese Frage besonders brisant, da ein zu grosser Kreis von Zugriffsberechtigten für betroffene Mitarbeitende negative Folgen haben kann.
Wozu eine zusätzliche Mutterschaftsversicherung, wenn eine Schwangere auch krankgeschrieben werden kann? Doch wer Druck auf Ärztinnen oder Ärzte ausübt, riskiert eine Anstiftung zur Urkundenfälschung: ein Offizialdelikt.
Als Unternehmen oder Arbeitgeberin hat man verschiedene Möglichkeiten eine Stelle zu besetzen. Am einfachsten, man schreibt sie auf der eigenen Internetseite aus. Je nach Grösse und Bekanntheit des Unternehmens geht das gut. Doch was, wenn man nicht gerade zu den grössten Unternehmen zählt?
Seit Jahren ist umstritten, ob die Sperrfristen auch während einer arbeitsplatzbezogenen Arbeitsunfähigkeit greifen. Dabei geht es häufig um Fälle einer meist auf einen Konflikt am Arbeitsplatz zurückzuführenden psychischen Erkrankung. Zur Eingrenzung der Fragestellung ist es wichtig zwischen «arbeitsplatzbezogener» und «arbeitsplatzbedingter» Arbeitsunfähigkeit zu unterscheiden.
Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen in der Schweiz birgt trotz des liberalen Arbeitsrechts Herausforderungen. Im Fokus steht die Empfehlung einer einvernehmlichen Lösung, wie einem Aufhebungsvertrag. Dabei sind diverse Fallstricke zu vermeiden, angefangen von der notwendigen Bedenkfrist für Arbeitnehmer bis hin zur präzisen Festlegung des Endzeitpunkts des Arbeitsverhältnisses.
Obgleich der Lohn für die Bedienung in Gastwirtschaften seit Jahrzehnten im Konsumationspreis inbegriffen ist, bleibt es üblich, über den Rechnungsbetrag hinaus ein Trinkgeld zu geben. Trinkgelder sind auch in der Hotellerie, bei Taxifahrten und bei vielen anderen Dienstleistungen üblich. In meiner Jugend gehörte es auch zum guten Ton, dass man jedenfalls am Jahresende den Bediensteten der Müllabfuhr und dem Postboten ein Trinkgeld zugab.