Etienne Besson

Etienne Besson ist seit 1998 als Personaler tätig. In seiner Freizeit ist er oft im Internet anzutreffen, wo er interessante Tweets mit anderen teilt, seine Freunde auf Facebook nervt und möglichst viele Artikel zum Thema Online Rekrutierung liest. Wie es zum HR Today Minutes Podcast kam, erklärt er hier.


Wer zeigt jobs.ch die Zähne?

Jobs.ch ist die grösste Online-Stellenbörse in der Schweiz. Und sie verärgert immer mehr Kunden mit Preiserhöhungen. Deshalb gaben schon vor einem Jahr zwei grosse Personalvermittlungen bekannt, dass sie eine Konkurrenzplattform planen.

In dieser Folge

    • erkläre ich, weshalb ich die Idee einer Konkurrenzplattform amüsant fand,
    • frage ich mich, ob jobs.ch seine marktbeherrschende Position ausnützt,
    • gebe ich mein Bestes, um möglichst viele Recruiter zu beleidigen und
    • erwähne noch kurz eine mögliche Alternative zu jobs.ch.

Im Podcast erwähne ich auch folgende Artikel:

Etiennes Senf zur Recruiting Convention Zürich

Vor zwei Wochen war ich an der Recruiting Convention Zürich und habe drei Themen herausgepickt, die mir aufgefallen sind.

Also keine Angst, ich werde euch nicht mit Zusammenfassungen der Vorträge langweilen. Stattdessen spreche ich heute über:

  • Zahlen und Methoden
  • Online-Marketing
  • Persönliche Gespräche

Sollen wir Arschlöcher einstellen?

Einige der erfolgreichsten Geschäftsleute sind dafür bekannt, dass sie Arschlöcher sind. Brauchen Unternehmen ein paar solche Leute, um wirklich erfolgreich zu sein? Oder sind Arschlöcher unter dem Strich nicht nur menschlich, sondern auch finanziell schädlich?

Im Podcast erwähne ich das Buch «The no asshole rule» von Bob Sutton. In diesem Artikel für die Harvard Business Review erklärt Sutton, weshalb es für ihn wichtig war, dieses Buch zu schreiben.

Ein Artikel von Paul Petrone weckte wieder mein Interesse für dieses Thema. Ich bin eigentlich mit ihm einig, finde aber, dass er trotzdem daneben liegt. Weshalb? Das erkläre ich im Podcast.

Hübsche Programmiererinnen? Unmöglich!

Isis Wenger machte spontan bei einer Rekrutierungskampagne mit. Sie hätte aber nie damit gerechnet, dass sich das Foto ihres Plakats wie ein Lauffeuer im Internet verbreiten würde. Und viele Kommentare dazu waren schockierend.

Das Problem: Isis Wenger ist Programmiererin und sie ist hübsch. Und für viele Männer passt das offensichtlich nicht zusammen.

Rekrutierungsplakat mit Isis Wenger.

Rekrutierungsplakat mit Isis Wenger.

 

Aber Isis liess sich nicht unterkriegen. Sie schrieb einen sehr persönlichen Artikel auf Medium.com und lancierte die fantastische Kampagne #ILookLikeAnEngineer.

Wer rekrutiert loyale Jobhopper?

Jobhopper sind per Definition nicht loyal. Wer also in der Vergangenheit oft den Arbeitgeber gewechselt hat, wird es auf dem Arbeitsmarkt schwieriger haben.

Ich bin aber überzeugt, dass wir als Recruiter und Linienvorgesetzte oft zu vorschnell jemanden als Jobhopper einstufen. Und dadurch gehen uns ganz tolle Mitarbeiter durch die Lappen.

Ich finde es auch nicht fair, dass Arbeitgeber von den Mitarbeitenden verlangen, dass sie möglichst lange in einer Firma bleiben, dafür aber keine Gegenleistung erbringen.

Ich glaube zwar nicht, dass eine Anstellungsgarantie etwas bringen würde. Aber ich habe mir einen verrückten Vorschlag ausgedacht, um dieses Ungleichgewicht etwas auszugleichen.

Skandal: Swisscom duzt Kandidaten wirklich!

Ich habe letzte Woche einen Artikel bei «20 Minuten» gelesen. Ein Kandidat bewarb sich bei Swisscom und wurde in der Absage geduzt, was er gar nicht toll fand. Dies wurde zu einem grossen Thema mit über 500 Leserkommentaren.

Ich habe mich darüber aufgeregt, wie «20 Minuten» dieses Thema präsentiert hat. Wieso? Das erkläre ich im Podcast.

Ich erwähne auch das Thema Recruiter Experience und beschreibe kurz Mitarbeiter-Ambassadoren, ohne aber diesen Begriff zu benutzen.

Darf man im Stelleninserat einen Mann wünschen?

Darf man in einer Stellenausschreibung einen Mann oder eine Frau bevorzugen? Was ist mit Gleichstellung und politischer Korrektheit?

In dieser Folge von HR Today Minutes zitiere ich das Gleichstellungsgesetz, sage, was ich von politischer Korrektheit halte, stelle ein paar Theorien auf und widerlege gleich eine davon.

Personaler sollen nicht rekrutieren

Heute ist es selbstverständlich, dass Personaler rekrutieren. Nebst ganz vielen anderen Tätigkeiten. Aber die Arbeitswelt verändert sich.

Deshalb fragt sich unser Podcast-Autor Etienne Besson: Sind Personaler die richtigen Personen, um auch in Zukunft die Rekrutierung für ihre Arbeitgeber erfolgreich voranzutreiben?

Und um es spannender zu machen, behauptet er einfach ganz frech: Personaler sollten nicht rekrutieren!

Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der ersten Folge von HR Today Minutes und freuen uns jetzt schon auf Ihr Feedback.