Tag Archive for BGM

«Der Deckel muss zum Topf passen»

Blog-Vignette Gesundheitsförderung

Mit diesem Satz brachte Anabel Ternès auf den Punkt, was eine gelungene unternehmensinterne Kommunikation des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) im Kern ausmacht: Sie sollte auf den spezifischen Bedarf der Zielgruppen eingehen und in der Gesamtheit alle mitnehmen. Ganz klar, oder? Ja, schon – und gleichzeitig eine anspruchsvolle, bisweilen herausfordernde Aufgabe für BGM-Verantwortliche in ihren Unternehmen. In ihrer Keynote «Interne BGM-Kommunikation – nachhaltig erfolgreich» im Rahmen der 18. Nationalen Tagung für BGM vom 31. August 2022 von Gesundheitsförderung Schweiz erläuterte Ternès die entscheidenden Kriterien, um genau das zu erreichen.

Erwachsenwerden und Berufseinstieg – eine Herausforderung und wie sie gelingt

Blog-Vignette Gesundheitsmanagement mit Laptop, Jogging-Schuh und Apfel.

Mit dem Einstieg ins Berufsleben stehen junge Menschen in einer Umbruchsituation. Dabei stiftet das Erwachsenwerden an sich schon reichlich Unruhe in Körper und Psyche. Beides zusammen übersteigt schnell mal die Grenzen psychischer Belastung. Umso mehr sind Berufsbildungsverantwortliche gefordert, Lernenden einen gesunden Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Hier einige Hintergrundinformationen und Anregungen inkl. Praxisbeispiele, wie das gelingen kann.

«Die Technologie unterstützt den Mitarbeitenden oft nicht so, wie sie sollte»

Als Verantwortlicher für die Bereiche Gesundheit und Prävention bei der SBB, muss sich David Blumer insbesondere mit zwei Trends auseinandersetzen: Demografie und Digitalisierung. Vor allem kombiniert, stellen die beiden Trends die SBB vor besondere Herausforderungen. So habe man die Erfahrung machen müssen, dass drei Monate nach der Einführung von Technologien, die eigentlich den Arbeitsalltag erleichtern sollten, die Mitarbeitenden ausgebrannt waren.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Jetzt mal ehrlich …

«Sie sind eine grosse Hoffnung.» Mit diesem Satz hat mich Herr Engeli, HR-Verantwortlicher eines internationalen Produktionsbetriebs, empfangen. Im Sitzungszimmer präsentierte er mir die Zahlen. Nein, nicht Umsatz oder GOP – sondern die Krankheitstage. Beziffert in Fakten und Konsequenzen, bis ins letzte Detail. Ich war beeindruckt. Weniger vom Resultat als vielmehr von der Tatsache, dass man dieser Tendenz der Mehrkosten seit zwei Jahren nicht entgegenwirkte.

Industrie 4.0 – und die Gesundheit?

Blogger-Vignette-07_BlogDie Industrie 4.0 wird die Arbeitsplätze in der Schweiz nachhaltig verändern. Monotone körperliche Tätigkeiten werden zunehmend durch Maschinen ersetzt und Arbeitsplätze von un- oder angelernten Mitarbeitenden fallen weg. Im Gegenzug dazu entstehen zusätzliche Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Mitarbeitende mit gutem technologischem Wissen. Diese Veränderung wird die Produktivität der Arbeitswelt steigern. Welche Konsequenzen für die Gesundheit der Arbeitnehmenden sind zu erwarten?

BGM gegen den Fachkräftemangel

GesundheitsmanagementDas Thema «Fachkräftemangel» ist in aller Munde. Mich erstaunt jedoch immer wieder, dass der Zusammenhang mit dem Thema Gesundheitsmanagement selten gesehen wird. Gemäss der Definition von Gesundheitsförderung Schweiz versteht man unter betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) «die Gestaltung betrieblicher Strukturen und Prozesse mit dem Ziel, die Voraussetzungen für die Gesundheit der Mitarbeitenden systematisch zu optimieren und dadurch zum Unternehmenserfolg beizutragen. BGM bedingt die Mitwirkung aller Personengruppen im Betrieb, ist integriert in die Unternehmensführung und zeigt sich in der gelebten Unternehmenskultur».

BGM ist weit mehr als Grippeschutzimpfung und Früchtekorb

GesundheitsmanagementIn vielen Unternehmen gehören heute Reorganisationen, Restrukturierungen oder Change Management-Prozesse zum Alltag. Das fördert psychosoziale Gefährdungsfaktoren wie die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust, permanenter Leistungsdruck, unzureichende Entscheidungsspielräume, geringe Wertschätzung und einen fehlenden Teamzusammenhalt. Daraus resultierende «Burnouts» schaden nicht nur den betroffenen Individuen, sondern auch den betroffenen Unternehmen – und damit der gesamten Gesellschaft.