Sicherheit am Arbeitsplatz und Haftung bei Arbeitsunfällen

Jede Arbeitgeberin hat dafür zu sorgen, dass in ihrem Betrieb kein Unfall geschieht und die Arbeitsbedingungen nicht zu Krankheiten bei den Arbeitnehmern führen. Arbeitgeberinnen wissen das und richten sich auch danach. Es besteht aber Unsicherheit, wie weit diese Verpflichtung geht und namentlich, was die haftungsrechtlichen Folgen sind, wenn die Pflicht zur Unfallverhütung verletzt wird.

Wir machen’s … nun ja … äh … naja, okay: Öffentlich!

Damit hatten die Macher der Kampagne «Wir machen’s öffentlich» wohl nicht gerechnet: Eigentlich soll unter diesem Kampagnen-Slogan das grosse Spektrum der baden-württembergischen Städte als Arbeitgeberinnen gezeigt werden. Oder etwas salopp formuliert: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen scharf gemacht werden. Offenbar wirkt die Kampagne tatsächlich bis in die Schweiz. Ausgerechnet bei den, sonst als eher etwas behäbig geltenden Bernern, scheint der Slogan etwas gar stark zu verfangen, wie 20 Minuten berichtete (Achtung, Link erst ab 18 Jahren).

Don’t fake to be a Start-up! Warum «copy paste» der falsche Weg zu mehr Agilität ist

Diese Woche findet das 18. Swiss Economic Forum zum hochrelevanten Thema «Agilität – Erfolgsfaktor in Zeiten des Wandels» statt. Wurde der Begriff vor einigen Jahren ausser im Hundesport kaum verwendet, taucht er plötzlich überall wie aus dem Nichts auf. Sogar Firmen, die kurz nach der Erfindung der Dampfmaschine das Licht der Welt erblickt haben, wollen nun plötzlich um jeden Preis agil sein. Wie lässt sich der aktuelle Gesinnungswandel erklären? Im digitalen Zeitalter werden die Spielregeln neu geschrieben. Die langjährige Erfolgsgeschichte in der Vergangenheit ist plötzlich kein Garant mehr für die zukünftige Prosperität; im Gegenteil, sie kann sogar hinderlich sein. «Our industry does not respect tradtition – it only respects innovation», hat es der Microsoft CEO Satya Nadella kurz nach seinem Amtsantritt treffend auf den Punkt gebracht.

Fünf selten ausgesprochene Wahrheiten über die digitale Transformation

Die Schlagworte Agilität, Netzwerkorganisation und Skill-Shift sind in aller Munde. Alle wollen neue Märkte erschliessen, wie ein Start-up funktionieren, anpassungsfähiger werden und ihre Führungsverständnisse verändern. Doch der Wandel zur digitalen Netzwerkwirtschaft hat einige unbequeme Konsequenzen, die selten ausgesprochen werden. Sie erklären einen Teil des Unbehagens und des Widerstands gegen die gegenwärtig laufenden Change-Initiativen.

Lasst uns die Teilzeit abschaffen. Und die Vollzeit auch.

Ein Lokführer, der 8 Stunden arbeitet, leistet vermutlich doppelt so viel wie einer, der 4 Stunden im Führerstand seiner Lok tätig ist. Das gleiche gilt für Piloten, Wachpersonal und viele andere Berufe, bei denen man die Leistung in Zeiteinheiten messen kann. Aber ein Journalist, der 8 Stunden schreibt, dessen Artikel wird nicht doppelt so gut wie der einer Kollegin, die 4 Stunden für ihren Artikel aufgewendet hat. Auch die Forscherin, die 8 Stunden nachdenkt, kommt nicht automatisch zu doppelt so guten Erkenntnissen wie ihr Kollege, der 4 Stunden geforscht hat.

Schafft die Bewerbung ab!

Alle reden von Augenhöhe und Dialog. Von Authentizität und Transparenz. Im Personalwesen generell, primär aber im Recruiting. Nun, vermutlich nicht ganz alle. Aber viele. Vor allem viele Experten. Nun eigentlich… vor allem ich selber. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass diesen Ansprüchen früher oder später Rechnung getragen wird. Weil sie richtig sind. Und weil sie Sinn machen.

Der Inländervorrang 2.0

Unternehmen benötigen Flexibilität: Ob wegen Globalisierung, Frankenstärke, Fachkräftemangel oder inländischem Wettbewerb – die Unternehmen sind einem Kostendruck ausgesetzt und müssen ihre Kosten optimal zuteilen.

Die Personaldienstleister ermöglichen diese Flexibilität mit Just-in-time-Lösungen fürs Personal. Die Personalkosten nehmen meist einen wichtigen Platz ein auf der Aufwandseite. Das ist in einer Wissensgesellschaft auch gut so. Umso effektiver ist es aber auch, in diesem Bereich zu flexibilisieren.

360-Grad-Videos für das Recruiting einsetzen?

Ein neuer Trend wird sich bei den Videos durchsetzen. Letztes Jahr sind die ersten Videos mit Rundumsicht auf Youtube und weiteren Plattformen aufgetaucht. In der Zwischenzeit erfreuen sich diese Videos bei den Usern immer grösserer Beliebtheit. Die Besonderheit bei 360-Grad-Videos ist, dass nicht wie bei herkömmlichen Videos der Bildausschnitt vorgegeben ist, sondern der User sich im Video umschauen kann. Die Sicht bleibt somit nicht nur auf einen vordefinierten Ausschnitt beschränkt, sondern der Zuschauer hat das Gefühl, sich mitten im Video zu befinden.

Schnuppertage – kein Auslaufmodell

Ohne Schnuppern kann man keine vernünftige Job-Entscheidung treffen – so meine heutige Behauptung. Dies gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber.

Natürlich lernt man sich in einem Bewerbungsgespräch persönlich kennen, man hat die Qualifikationen vor Augen und beide versprechen sich gegenseitig das Blaue vom Himmel: So ist der Arbeitnehmer stets belastbar, aufnahmefähig und effizient und der Arbeitgeber verspricht immer abwechslungsreiche Aufgaben, gute Aufstiegsmöglichkeiten und einen ausserordentlichen Teamzusammenhalt. Doch sollte man sich wirklich darauf verlassen? Ich meine nein!